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Behandlung
Die craniosacrale Osteopathie ist eine manuelle Therapie – ein sanftes Heilen mit den Händen.
Sie hat keinen manipulativen Charakter sondern arbeitet mit sehr subtilen Techniken, die feine manuelle Impulse geben und so die Eigenregulierung des Körpers mobilisieren. Die Kleider müssen dazu nicht abgelegt werden. Die Arbeitsweise ist sehr ruhig und verlangt von Seiten des Therapeuten Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und Geduld.
Nach einer kurzen Anamnese wird der Körper untersucht und nach verminderter Beweglichkeit und auffälligen Spannung, sowie funktionellen Störungen abgesucht. Die Arbeit an den Füssen, am Kreuzbein und am Kopf ist dabei von zentraler Bedeutung. Generell kann aber an allen Stellen des Körpers Kontakt mit dem Craniorhythmus aufgenommen werden. Der Behandlungsablauf wird individuell angepasst und auf den momentanen Zustand des Patienten abgestimmt. Eine Behandlung dauert im Schnitt eine Stunde. Erfolg und Dauer der Therapie hängen vom Befund und von der Krankheitsgeschichte des Patienten ab. In der Regel genügen 5-6 Behandlungen im Abstand von ca. zwei Wochen. Meist wird bereits nach der ersten Behandlung eine deutliche Besserung verspürt.
Die Craniosacrale Osteopathie eignet sich als Akut- und Langzeitherapie. Sie kann bei akuten, schmerzhaften Leiden wie Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall schnell zur Entspannung des Körpers und zur Reduktion der Schmerzen führen. Bei chronischen Beschwerden wie z.B. Schleudertrauma oder Migräne kann sie in grösseren Abständen angewandt eine effektvolle Begleitung sein.
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